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Wie finde ich den richtigen M&A-Berater für meinen Firmenverkauf in der Schweiz?

Was einen guten Nachfolge-Berater ausmacht, welche Fragen Sie stellen müssen, und wie Sie teure Fehler bei der Beraterwahl vermeiden. Ein praktischer Leitfaden für Schweizer KMU-Inhaber.

Sie haben Ihr Unternehmen aufgebaut, jahrelang geführt, durch gute und schlechte Zeiten geführt. Jetzt denken Sie ans Übergeben. Und plötzlich stehen Sie vor einer Frage, für die Sie keine Erfahrung haben: Wie finde ich den richtigen Berater?

Die Entscheidung ist wichtiger, als die meisten ahnen.


Das Grundproblem: Alle M&A-Berater klingen gleich

Besuchen Sie die Website von zehn verschiedenen Nachfolge-Beratern in der Schweiz. Sie werden überall ähnliche Versprechen lesen:

  • “Diskrete und professionelle Begleitung”
  • “Maximaler Verkaufserlös für Ihr Lebenswerk”
  • “Breites Käufernetzwerk in der DACH-Region”

Das klingt gut. Aber die Unterschiede liegen im Detail — und Details sind beim Unternehmensverkauf entscheidend.


5 Fragen die Sie jedem Berater stellen sollten

1. Wie viele Transaktionen in meiner Branche und Grössenklasse haben Sie in den letzten 3 Jahren abgeschlossen?

Ein Berater der hauptsächlich Industriebetriebe verkauft, ist nicht automatisch der Richtige für Ihren Gastronomiebetrieb. Fragen Sie nach konkreten, vergleichbaren Referenztransaktionen.

2. Wer zahlt Ihre Provision — und wie hoch ist sie?

In der Schweiz arbeiten die meisten M&A-Berater auf Erfolgsbasis (Success Fee), typischerweise 3–8% des Transaktionsvolumens. Das klingt kundenfreundlich, schafft aber einen Interessenkonflikt: Der Berater wird eher zu einem Abschluss drängen als zu warten, bis der optimale Käufer gefunden ist.

3. Wie sieht Ihr Käufer-Netzwerk konkret aus?

“Wir haben ein breites Netzwerk” sagt jeder. Fragen Sie konkret: Wie viele aktive Käuferanfragen haben Sie aktuell? Haben Sie strategische Investoren in meiner Branche im Portfolio?

4. Was passiert wenn kein Käufer gefunden wird?

Viele Mandate laufen monatelang, ohne Ergebnis. Was sind die Kosten für Sie in diesem Fall? Gibt es Retainer-Gebühren?

5. Können Sie mir drei Verkäufer als Referenz nennen, die ich anrufen kann?

Die meisten Berater nennen Ihnen Referenzen. Die wenigsten geben Ihnen die Freiheit, diese auch wirklich anzurufen. Bestehen Sie darauf.


Die häufigsten Fehler bei der Beraterwahl

Fehler 1: Den erstbesten nehmen Viele KMU-Inhaber beauftragen den Berater, den ihnen der Treuhänder empfiehlt oder der sie zuerst angerufen hat. Das ist menschlich verständlich — aber riskant.

Fehler 2: Nur auf den Kaufpreis schauen Ein Berater der Ihnen den höchsten Kaufpreis verspricht, ist nicht automatisch der beste. Versprechen sind einfach — eine unterschriebene Transaktion ist das Ziel.

Fehler 3: Die Vertragslaufzeit nicht aushandeln Viele Mandate binden Sie exklusiv für 12–18 Monate an einen Berater. Bestehen Sie auf einer Ausstiegsklausel nach 6 Monaten ohne Erfolg.


Unser Ansatz: Neutrale Beraterwahl vor dem Mandat

Bei Nachfolger Schweiz helfen wir Ihnen, bevor Sie ein Mandat unterzeichnen. Wir evaluieren gemeinsam mit Ihnen welche Berater-Profile zu Ihrer Situation passen — branchenspezifisch, regional, nach Transaktionsgrösse.

Und weil wir keine Beratungsfirma sind und kein Mandat verkaufen wollen, können wir Ihnen das sagen, was andere nicht sagen: Welcher Berater besonders stark ist — und wo die Schwächen liegen.

Das erste Gespräch ist kostenlos. Online. 30 Minuten.

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